Altöl wirkt unscheinbar, gehört aber zu den folgenreichsten Stoffen, die in Betrieben anfallen. Wer es falsch entsorgt, riskiert Schäden auf drei Ebenen.

Umwelt: kleine Menge, großer Schaden

Altöl trägt Schwermetalle und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe. Was in den Boden geht, ist nicht wieder einzusammeln; ein Liter kann bis zu 1.000.000 Liter Trinkwasser unbrauchbar machen (Quelle: Bundesumweltministerium). Kontaminierte Flächen bleiben über Jahrzehnte belastet, mehr dazu im Beitrag zur Bodenqualität.

Recht: Bußgeld und Haftung

Altöl ist gefährlicher Abfall. Falsche Lagerung, Vermischung oder Abgabe an nicht zugelassene Abnehmer sind Ordnungswidrigkeiten, im Ernstfall Straftaten, dazu kommt die zivilrechtliche Haftung für Sanierungskosten. Verantwortlich ist der Abfallerzeuger, also der Betrieb selbst, und diese Verantwortung endet erst mit dem dokumentierten Übergang: Deshalb zählt der Übernahmenachweis bei jeder Abholung.

Betrieb: Kosten und Reputation

Bodensanierungen kosten ein Vielfaches jeder geordneten Entsorgung, und ein Umweltvorfall spricht sich herum, bei Kunden wie bei Behörden. Umgekehrt lässt sich geordnete Entsorgung belegen und kommunizieren.

Der sichere Weg

Getrennt sammeln, dicht lagern, geordnet abholen lassen: Die DEG organisiert die Altölentsorgung bundesweit, mit Sofortpreis aus dem Rechner, Wunschtermin und Übernahmenachweis. So bleibt vom Risiko nur eine Routine übrig.