Die Abholung selbst dauert oft nur eine halbe Stunde, gut vorbereitet sogar weniger. Was Werkstätten vor dem Termin wissen sollten, damit alles glatt läuft.

Vorher: Menge und Auftrag

Die Menge muss keine Laborangabe sein, eine ehrliche Schätzung genügt: Abgerechnet wird später die tatsächlich entsorgte Menge. In den Rechner eingeben, Sofortpreis sehen, Wunschtermin wählen; je nach Menge steht am Ende eine Rechnung, eine kostenfreie Abholung oder eine Gutschrift. Abgeholt wird in der Regel binnen sieben bis zehn Werktagen.

Der Sammelbestand: sortenrein und erreichbar

Kategorie 1 bleibt unter sich: Motor-, Getriebe- und Hydrauliköl zusammen, aber ohne Bremsflüssigkeit, Frostschutz oder Lösemittel. Die Annahmekriterien nennen die Grenzwerte. Gebinde beschriften und so stellen, dass sie erreichbar sind.

Die Zufahrt: 20 Meter Spielraum

Das Spezialfahrzeug pumpt mit Saugschlauch ab; rund 20 Meter Schlauchlänge überbrücken Hof oder Halle. Wichtig ist nur, dass der Wagen in die Nähe kommt: Engstellen, Schranken oder Zeitfenster am besten schon im Auftrag vermerken.

Beim Termin: fünf Minuten Aufmerksamkeit

Jemand vor Ort zeigt die Gebinde, die Menge wird bei der Übernahme gemessen und bestätigt, und der Übernahmenachweis wechselt den Besitzer, direkt in den Jahresordner. Wer mag, meldet Ölfilter und ölhaltige Betriebsmittel gleich mit an: ein Ansprechpartner, alles angestoßen.