Wälder speichern Kohlenstoff, filtern Wasser und kühlen Landschaften. Mit einem Förderprogramm für Waldökosystemleistungen honoriert das Bundesumweltministerium Waldbesitzende, die ihre Flächen naturnah bewirtschaften und diese Leistungen sichern.

Was gefördert wird

Im Kern zielt das Programm auf klimaresiliente Mischwälder, geschützte Böden und intakte Wasserhaushalte: mehr Laubholzanteil, weniger flächige Eingriffe, Totholz und Biotopbäume als Strukturelemente. Honoriert wird damit eine Leistung, die der Wald bislang unbezahlt erbringt.

Die unerwartete Verbindung zum Altöl

Ökosystemschutz endet nicht am Waldrand. Dieselben Böden und Grundwasserleiter, die das Programm schützen will, sind das Hauptopfer falsch entsorgten Öls: Ein Liter Altöl kann bis zu 1.000.000 Liter Trinkwasser unbrauchbar machen (Quelle: Bundesumweltministerium). Forst- und Landtechnik arbeitet mitten in diesen sensiblen Räumen, vom Harvester bis zur Seilwinde, und produziert dabei Altöl wie jede Maschine.

Konsequenz für Forst- und Landbetriebe

Wer im und am Wald wirtschaftet, sollte seine Ölwirtschaft so ernst nehmen wie seine Bestandespflege: dichte Behälter, Auffangwannen, keine Feldbetankung ohne Schutz, geordnete Abholung. Wie das ab Hof funktioniert, zeigt der Beitrag zur Altölentsorgung in der Landwirtschaft; die Abholung selbst organisiert die DEG bundesweit.